Aus der Sicht des Schwarms

Ich bin in einem kleinen Verbund von 3 Personen in Richtung Schwarm-Wochenende aufgebrochen. Bei einem kurzen Stop vor dem Ziel in einer Eisdiele kommen nach und nach weitere Schwarmmitglieder dazu. So dass wir nach einer kleinen Stärkung in einem kleinen Schwarm von 10 Personen in Richtung Schwarmhöhle aufbrechen.

Dort angekommen wird die Schwarmdichte immer größer. Bei jedem Ankommenden ist ein seltsames Lächeln zu erkennen. Ob es an dem Ort, der Gemeinschaft oder einfach nur an der Flucht aus dem Alltag liegt, wer weiß das schon. Am Abend des ersten Tages hat der Schwarm auf jeden Fall schon eine ordentliche Größe, so dass beim gemeinsamen Training die Halle schön voll ist.

Am Donnerstag schwillt der Schwarm auf 50 an, ein gutes Gefühl. Auch für die, die am Freitag eine Einzelprüfung ablegen. Einige von Ihnen wirken etwas angespannt, können dabei aber trotzdem den Qi Gong – Workshop mit Britta und Manfred sowie den Abend bei „Louise liest“ genießen. Bei „Louise liest“ zeigt sich wieder eine große Bandbreite der Texte, von kritischen politischen Inhalten bis zu Kinderbüchern war alles vertreten.

Der Freitag stand im Zeichen der Dan-Prüfung. Egal ob man nun ein Prüfling, Bunkai-Partner, Mentor oder Unterstützer war, der ganze Schwarm war in Bewegung. Höhepunkt war abends die gemeinsame Dan-Feier. Und auch, wenn dort die Einzelleistung der Prüflinge gewürdigt wurde, war spätestens bei den Berichten auf dem "Heißen Stuhl" klar, dass ganz viele aus dem Schwarm zu den guten Ergebnissen in der Prüfung beigetragen haben. Allen voran unser großer Meister Rudolf. Und durch die Weiterentwicklung jedes Einzelnen steigt auch die Schwarm-Intelligenz.

Am Samstag wurde fleißig weiter trainiert und es gab Farbgurt-Prüfungen, die alle gut bestanden wurden (s.o. Schwarm-intelligenz). Zusätzlich gab es eine Theorieeinheit zum Thema Kime von Rudolf und einen Improvisations-Workshop unter der Leitung von Judith. Abends traf sich der Schwarm zum nächsten Höhepunkt, der Grube Louisen Gala, die ein breites Spektrum an Schwarmfähigkeiten zeigte. Neben kreativen Albatrossen, ruhigen Momenten und Karate-Vorführungen gab es auch ein Wiedersehen mit Chuck Norris und Bruce Lee. Danach wurde bis tief in die Nacht zur Musik von Heike und Claudia geschwoft.

An allen Tagen konnten die Ereignisse nur im rechten Licht stehen, weil viele in der Küche durch die Zubereitung von Nahrung und der Reinigung der Ess- und Trinkutensilien für eine positive Grundeinstellung gesorgt haben. Vielen Dank an die fleißigen Köche und Küchenhelfer.

Am Sonntag wurde noch mal trainiert und oh Wunder, der Schwarm kann schon die neue Grundschule (jeder einzelne muss noch viel arbeiten). Als es dann um 12 Uhr auseinander geht, trübt sich die Stimmung. Alle Wissen, gleich bin ich wieder in meinem Mini-Schwarm oder alleine unterwegs. Aber so wird es nicht bleiben. Wir sehen uns beim nächsten Training und die Termine für die Grube Louise 2017 und 2018 stehen auch schon fest.

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